Berlins Nachwuchs kämpft um Omniumtitel

- Zweitägige Veranstaltung mit knappen Entscheidungen -

Vorab sei einmal ein Lob auszusprechen für all die Verantwortlichen, die eine derartige Veranstaltung durch ihren nimmermüden Einsatz erst möglich machen! Das gilt für die Jurymitglieder ebenso wie für die Personen, die am Rundenanzeiger oder bei der Ergebniserstellung mit wachsamen Auge die vielen Wettbewerbe verfolgen. 

Sie alle haben dafür gesorgt, dass diese letzten Berliner Meisterschaften dieses Jahres wieder einmal reibungslos über die Bühne gegangen sind. An zwei aufeinander folgenden Mittwochnachmittagen (02. bzw. 09.12.2015) waren zum Jahresabschluss die Jüngsten des Berliner Radsports gefordert, um ihre Omniummeister zu ermitteln.

Von der Schülerklasse U 13, der U 15 bis hin zur Jugend trat der weibliche und männliche Nachwuchs in diversen Wettbewerben wie 100 m fliegend, eine Runde mit stehendem Start, Rundenrekordfahren, 500 m Zeitfahren, 2000 m Einzelverfolgung, Ausscheidungsfahren, Scratchrennen und Punktefahren aufeinander und dabei gab es mitunter ganz hauchdünne Entscheidungen.

Der Radsport auf Talentsuche

- Die vom LSB organisierte Talentiade wird vom Berliner Radsportverband unterstützt -

Am 12. Dezember fand im Rahmen der Aktion „Berlin hat Talent“ in der Werner Seelenbinderhalle/Velodrom in Lichtenberg in der Zeit von 9 bis 14 Uhr für 120 Kinder der 3. Klassen eine Sichtung statt, die vom Landessportbund Berlin (LSB) organisiert wurde.

In zwölf unterschiedlichen Sportarten konnten die Kids ihr sportliches Können bzw. ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Das Programm, das im Februar angelaufen ist, dient dazu, Berliner Schüler im Grundschulalter zum Sporttreiben zu bewegen.

Unter den ca. 12 Sportarten, die angesprochen wurden, war auch der Radsport vertreten, der an dieser Maßnahme mit dem beim Marzahner RC 94 äußerst engagierten Ehepaar Lemke teilnahm.

Eigens hierfür hatte der Verein drei Tacx Rollentrainer zur Verfügung gestellt, die von den Kindern genutzt bzw. ausprobiert werden konnten. Es waren etwa 15 Kinder, die sich radsportinteressiert zeigten, denen je nach Wohnort die für sie wichtigen Vereine SC Berlin, Berliner TSC und Marzahner RC 94 empfohlen wurden.

Berlins Radsportler lassen bei der DM Omnium aufhorchen

- Charlotte Becker und Maximilian Beyer Titelträger im Scratch -

Am ersten Tag der Deutschen Meisterschaft im Omnium sorgten Berliner Radsportler gleich für einen Paukenschlag. Die erste Disziplin des insgesamt sechsteiligen Wettbewerbs, das Scratchrennen, war außerdem als eigenständige Deutsche Meisterschaft ausgeschrieben und hier setzten sich sowohl bei den Frauen mit Charlotte Becker als auch bei den Männern mit Maximilian Beyer in Berlin beheimatete und trainierende Fahrer durch.

Doch zunächst gab es bei den Männern zwei Vorläufe mit 14 bzw. 15 Fahrern in Form eines 60 Runden Punktefahrens, um die endgültige Starterzahl von 24 Fahrern für das Omnium zu ermitteln.

In Abwesenheit des verletzten Titelverteidigers Theo Reinhardt aus Berlin, gewann zunächst der Berliner Tino Thömel vom RTS-Santic Racing Team den ersten Vorlauf, aus dem Jasper Frahm vom LKT Team Brandenburg und Max Sommerfeld vom RSV Werner Otto Berlin ausschieden.

Den zweiten Vorlauf gewann mit Maximilian Beyer ein weiterer Berliner vom rad-net ROSE Team und hier schieden die Berliner Sebastian Schmiedel vom TSC und etwas überraschend auch Sebastian Wotschke vom BSV AdW ebenso aus, wie der erst gerade 17 Jahre alt gewordene Tobias Nolde vom RSC Sachsenblitz Burgstädt.

Maximilian Möbis wird Deutscher Crossmeister der Junioren

- Berlins Junioren in Vechta dominant -

Bei den diesjährigen Deutschen Crossmeisterschaften im niedersächsischen Vechta, der wie immer ersten Deutschen Meisterschaft des Jahres im Radsport, gab es für den Berliner Radsport Verband e.V. (BRV) strahlende Gesichter.

Es war der für das Team Rad-Salon Mallorca startende, 17-jährige Maximilian Möbis vom BSV AdW Berlin, der im Rennen der Junioren seinen Gegnern keine Chance ließ.

Gemeinsam mit dem starken Niklas Märkl vom Focus CX Team fuhr er von Beginn an der Spitze des Feldes und profitierte schließlich von einem Materialschaden seines Widersachers. So war seine Attacke von Niklas Märkl nicht mehr zu kontern und am Ende fuhr er mit einem Vorsprung von 1:19 Minuten souverän als Erster über die Ziellinie.

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