11. Radfestival in Kladow vom RC Charlottenburg gut organisiert

- An zwei Tagen tolle Rennen auf ehemaligem Flughafen Gatow – 

Es ist schon zu bewundern, wie der umtriebige Vorsitzende des RC Charlottenburg, Hein-Detlef Ewald, es immer wieder schafft, mit seiner eingespielten Organisationscrew ein Radrennen zu organisieren bzw. zu veranstalten und damit für Berlins Radsport eindeutige Akzente zu setzen. Ob Großer Frühjahrspreis oder das Radfestival in Kladow, auf die Hilfe seines Sohnes Oliver oder eines Johannes Kowalewsky kann er sich dabei stets verlassen.

RC Charlottenburg mit internationalem Flair
- Marwan Al-Dhufairi aus dem Irak startet künftig als Elitefahrer-

Beim Frühjahrspreis des RC Charlottenburg staunte man am vergangenen Wochenende nicht schlecht, als der veranstaltende Verein einen Fahrer in der Männerklasse an den Start brachte, dessen Name ein wenig ungewöhnlich klang. Ein 27-jähriger sympathischer Mann aus dem Irak namens Marwan Al-Dhufairi war vor dem Start des Rennens von erheblichem Lampenfieber gepackt und entsprechend ein wenig nervös.

Wie kam es dazu, dass der mit libanesischer Lizenz ausgestattete Iraker nun hier in Berlin als Radsportler in Erscheinung trat? Der junge Mann ist aus dem Irak geflüchtet, weil die dortigen Zustände, Krieg und ständige Lebensgefahr, nicht mehr zu ertragen waren. Während seine Familie sich zurzeit im Libanon befindet und Kontakt über Skype zu Marwan hat, kam er über die Balkanroute nach Deutschland bzw. Berlin, lediglich mit Rennschuhen, Helm, Trikots und seinem Fotoalbum im Rucksack.

- Berliner Fahrer blieben sieglos – 

Für einen tollen Renntag zu Beginn der Berliner Straßensaison sorgte einmal mehr der rührige Vereinsvorsitzende und „Mädchen für alles“ Hein-Detlef Ewald, der neben einem Jedermannrennen um den MOL Cup für weitere Rennen der Jugend, der Junioren, die gemeinsam mit den Senioren an den Start gingen, und der Männer der Klassen A/B/C gesorgt hatte und dabei sich über quantitativ gute Starterfelder nicht beklagen konnte.  

Im Rennen über 80 Minuten plus eine Runde auf dem bekannten Rundkurs in Berlin-Wannsee, der mit Start und Ziel in der Königstrasse über 7,6 km führte und dabei den Nikolskoer Weg und die Pfaueninselchaussee einschloss, waren zunächst die Senioren der Klassen 2, 3 und 4 sowie die Junioren gefordert.

Berlins Nachwuchs kämpft um Omniumtitel

- Zweitägige Veranstaltung mit knappen Entscheidungen -

Vorab sei einmal ein Lob auszusprechen für all die Verantwortlichen, die eine derartige Veranstaltung durch ihren nimmermüden Einsatz erst möglich machen! Das gilt für die Jurymitglieder ebenso wie für die Personen, die am Rundenanzeiger oder bei der Ergebniserstellung mit wachsamen Auge die vielen Wettbewerbe verfolgen. 

Sie alle haben dafür gesorgt, dass diese letzten Berliner Meisterschaften dieses Jahres wieder einmal reibungslos über die Bühne gegangen sind. An zwei aufeinander folgenden Mittwochnachmittagen (02. bzw. 09.12.2015) waren zum Jahresabschluss die Jüngsten des Berliner Radsports gefordert, um ihre Omniummeister zu ermitteln.

Von der Schülerklasse U 13, der U 15 bis hin zur Jugend trat der weibliche und männliche Nachwuchs in diversen Wettbewerben wie 100 m fliegend, eine Runde mit stehendem Start, Rundenrekordfahren, 500 m Zeitfahren, 2000 m Einzelverfolgung, Ausscheidungsfahren, Scratchrennen und Punktefahren aufeinander und dabei gab es mitunter ganz hauchdünne Entscheidungen.

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