Berlins Nachwuchs kämpft um Omniumtitel

- Zweitägige Veranstaltung mit knappen Entscheidungen -

Vorab sei einmal ein Lob auszusprechen für all die Verantwortlichen, die eine derartige Veranstaltung durch ihren nimmermüden Einsatz erst möglich machen! Das gilt für die Jurymitglieder ebenso wie für die Personen, die am Rundenanzeiger oder bei der Ergebniserstellung mit wachsamen Auge die vielen Wettbewerbe verfolgen. 

Sie alle haben dafür gesorgt, dass diese letzten Berliner Meisterschaften dieses Jahres wieder einmal reibungslos über die Bühne gegangen sind. An zwei aufeinander folgenden Mittwochnachmittagen (02. bzw. 09.12.2015) waren zum Jahresabschluss die Jüngsten des Berliner Radsports gefordert, um ihre Omniummeister zu ermitteln.

Von der Schülerklasse U 13, der U 15 bis hin zur Jugend trat der weibliche und männliche Nachwuchs in diversen Wettbewerben wie 100 m fliegend, eine Runde mit stehendem Start, Rundenrekordfahren, 500 m Zeitfahren, 2000 m Einzelverfolgung, Ausscheidungsfahren, Scratchrennen und Punktefahren aufeinander und dabei gab es mitunter ganz hauchdünne Entscheidungen.

Innovativer Renntag im Velodrom

- Tolles Engagement des Bahnfachwarts Werner Otto -

Seit Jahren führt der Berliner Radsport Verband e.V. (BRV) die sogenannten Bahnpokalrennen im Velodrom durch, die vor allem dem einheimischen Nachwuchs eine Plattform bieten sollen.

Nach Beendigung der diesjährigen Serie hatte sich Bahnfachwart Werner Otto, ehemaliger Weltmeister im Tandem, etwas Besonderes ausgedacht und zu einem lockeren Aufgalopp gebeten, der als Weihnachtspreis tituliert, den Siegern und Platzierten auch zu Preisen verhalf, die Werner Otto eigens durch seine Premium Bikeshop GmbH zur Verfügung gestellt hatte.

Berlins Radsportler lassen bei der DM Omnium aufhorchen

- Charlotte Becker und Maximilian Beyer Titelträger im Scratch -

Am ersten Tag der Deutschen Meisterschaft im Omnium sorgten Berliner Radsportler gleich für einen Paukenschlag. Die erste Disziplin des insgesamt sechsteiligen Wettbewerbs, das Scratchrennen, war außerdem als eigenständige Deutsche Meisterschaft ausgeschrieben und hier setzten sich sowohl bei den Frauen mit Charlotte Becker als auch bei den Männern mit Maximilian Beyer in Berlin beheimatete und trainierende Fahrer durch.

Doch zunächst gab es bei den Männern zwei Vorläufe mit 14 bzw. 15 Fahrern in Form eines 60 Runden Punktefahrens, um die endgültige Starterzahl von 24 Fahrern für das Omnium zu ermitteln.

In Abwesenheit des verletzten Titelverteidigers Theo Reinhardt aus Berlin, gewann zunächst der Berliner Tino Thömel vom RTS-Santic Racing Team den ersten Vorlauf, aus dem Jasper Frahm vom LKT Team Brandenburg und Max Sommerfeld vom RSV Werner Otto Berlin ausschieden.

Den zweiten Vorlauf gewann mit Maximilian Beyer ein weiterer Berliner vom rad-net ROSE Team und hier schieden die Berliner Sebastian Schmiedel vom TSC und etwas überraschend auch Sebastian Wotschke vom BSV AdW ebenso aus, wie der erst gerade 17 Jahre alt gewordene Tobias Nolde vom RSC Sachsenblitz Burgstädt.

Erster Bahnpokal 2016 als Sixdays-Vorbereitung

- Auch die Profis Tino Thömel und Andreas Müller nutzen den Renntag -

Die erste Austragung des Bahnpokals im Jahre 2016 wurde von Berlins Nachwuchsfahrern als gute Vorbereitung für die umfangreichen Rahmenwettbewerbe innerhalb des 105. Berliner Sechstagerennens genutzt.

Aber auch zwei Profis ergriffen die Gelegenheit und nahmen an den Wettbewerben teil, um sich einerseits schon für das Bremer Sechstagerennen (Andreas Müller) und andererseits für Berlin (Tino Thömel) einzurollen.

Es gab wieder jeweils drei Wettbewerbe für die Schüler U 13, U 15 und die Jugendfahrer, die aber zusätzlich noch die Gelegenheit hatten, im abschließenden Madison an der Seite bzw. mit den Junioren und Elitefahrern Erfahrungen zu sammeln.

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