Liebe Sportler, Trainer, Betreuer und Eltern

Im Rahmen des Bahnpokals, am 05.09.2018 um 17 Uhr, findet die Ehrung aller Sportler für die Sichtungswettbewerbe Bahn und Straße des Jahres 2017 statt.

Für alle geehrten Sportler gibt es ein kostenloses Catering.

Wir würden uns über zahlreiches Erscheinen freuen.

 

Sportlerehrung 2017

Bahnsichtung

Straßensichtung

Platz

Name

Verein

Platz

Name

Verein

U 13 m

U 11 m

1

Holst, Toni

SC Berlin

1

Erik Arns

RV Lichterfelde

2

Selbmann, Philipp

Marzahner RC'94

2

Finn Marten Wagner

RV Lichterfelde

3

Dörnbrack, Benjamin

SC Berlin

3

Joris Glaser

NRVg. Luisenstadt

4

Mohrin, Louis Adem

RSV Blankenfelde

4

Anton Arndt

MRC

5

Kühne-Fernandez, Benjamin

SC Berlin

5

Monty Walder

SC Berlin

6

Reich, Tim

SC Berlin

6

Joshua Kaufmann

SC Berlin

7

Rockstroh, Hugo

SC Berlin

8

Glaser, Joris

NRVg. Luisenstadt

U 13 m

9

Weinreich, Nico

NRVg. Luisenstadt

1

Benjamin Dörnback

SC Berlin

10

Engelhardt, Luis

Radteam Cöpenick

2

Philipp Selbmann

MRC

11

Baum, Simon

NRVg. Luisenstadt

3

Hugo Rockstroh

SC Berlin

4

Toni Holst

SC Berlin

U 13 w

5

Tim Reich

SC Berlin

1

Marz, Lili

BRC Semper

6

Luis Engelhardt

Radteam Cöpenick

2

Stiller, Vivian

SC Berlin

7

Benjamin Kühne-F.

SC Berlin

3

Philipp, Larissa

BSV AdW Berlin

8

Max Geppert

RV Lichterfelde

3

Zacke, Josephine

Marzahner RC'94

9

Onno Kirste

BSV AdW

10

Neo Weinrich

NRVg. Luisenstadt

U 15 m

11

Luca Joreck

RV Lichterfelde

1

Quabs, Paul

Marzahner RC'94

12

Arne Kosler

BSV AdW

2

Leonhardt, Erik

SC Berlin

13

Anton Kulik

TSC BERLIN

3

Fleischmann, Felix

Marzahner RC'94

14

Conrad Schüler

BSV AdW

4

Ruhe, Robin

Marzahner RC'94

15

Tom Kähren

TSC BERLIN

5

Essinger, Bruno

SC Berlin

16

Czywlik Bruno

NRVg. Luisenstadt

6

Rohde, Enno Paul

SC Berlin

17

Simon Baum

NRVg. Luisenstadt

7

Strube, Pepe

SC Berlin

8

Sage, Henning

Marzahner RC'94

U13 w

9

Arndt, Paul

Marzahner RC'94

1

Janike – Maira Lode

SC Berlin

10

Karasch, Matheo

BRC Semper

2

Larissa Philipp

BSV AdW

11

Schulz, Tim

SC Berlin

3

Vivian Stiller

SC Berlin

12

Pohl, Robby

Marzahner RC'94

13

Revenco, Nicolai

NRVg. Luisenstadt

U 15 m

14

Rockstroh, Hugo

SC Berlin

1

Henning Sage

MRC`94

15

Körberlein, Paul

Berliner TSC

2

Robin Ruhe

MRC`94

15

Hoffmann, Elias Robert

BSV AdW Berlin

3

Erik Leonhardt

SC Berlin

16

Mating, Sean

NRVg. Luisenstadt

4

Enno Paul Rohde

SC Berlin

5

Bruno Essinger

SC Berlin

U 15 w

6

Schulz Tim

SC Berlin

1

Körnig, Josephine

SC Berlin

7

Paul Quabs

MRC`94

2

Lotter, Laura

SC Berlin

8

Robby Pohl

MRC`94

3

Leonhardt, Paula

SC Berlin

9

Felix Fleischmann

MRC`94

4

Jährig, Fabienne

SC Berlin

10

Paul Arndt

MRC`94

5

Fröschl, Laura Marie

Marzahner RC'94

11

Pepe Strube

SC Berlin

6

Herfort, Miriam

SC Berlin

12

Mateo Karasch

BRC Semper

7

Lode, Janike Maira

SC Berlin

13

Paul Köberlein

Berliner TSC

8

Weinreich, Helena

NRVg. Luisenstadt

14

Erik Novotni

Berliner TSC

9

Hainzl, Sandra

SC Berlin

15

Sean Mating

Nrvg. Luisenstadt

10

Jährig, Elena

SC Berlin

16

Nicolai Revenco

Nrvg. Luisenstadt

17

Janis Kullmann

SC Berlin

18

Tim Bräuer

BSV AdW

19

Elias Robert Hoffmann

BSV AdW

U 15 w

1

Elena Jährig

SC Berlin

2

Fabienne Jährig

SC Berlin

3

Josephine Zacke

MRC`94

4

Helena Weinrich

Nrvg. Luisenstadt

5

Nele Bache

MRC

Die Ergebnisse haben wir vom vorherigen Jugendvorstand übernommen. Sollten die Ergebnisse fehlerhaft sein, bitten wir um Nachsicht.

Kommissarischer Jugendvorstand des BRV

Kommissarischer Jugendleiter Marco Beier

Theo Reinhardt unterliegt geballter Olympiasiegerkonkurrenz

- Aber die Nominierung zur Berliner Sportlerwahl war aller Ehren wert –

 

Am Samstag wurden bei festlicher Atmosphäre Berlins Sportler des Jahres 2016 im Hotel Estrel geehrt und die 2.400 Gäste erlebten eine rauschende Ballnacht. Die Sportler wurden mit stehenden Ovationen gefeiert und insbesondere der mit dem zum dritten Mal vergebenen Manfred von Richthofen-Solidaritätspreis ausgezeichnete Turner Andreas Toba wurde nahezu mit Beifall überschüttet. Seine Leistung bei Olympia, als er nach dem diagnostizierten Kreuzbandriss beim Bodenturnen unter großen Schmerzen seine Übung am Pauschenpferd absolvierte und seiner Mannschaft somit den Finalplatz sicherte, ist nicht hoch genug zu bewerten und so war diese Auszeichnung mehr als verdient.

 

In der 38-jährigen Geschichte der Wahl zum Berliner Sportler des Jahres gab es für Berlins Radsportler schon einige Ausnahmekönner, die sich durchsetzen konnten, u.a. Rainer Podlesch (1982 und 1983), Mike Kluge (1987), Jens Fiedler (1992), Erik Zabel (1997 und 2001), Robert Bartko (2000) und zuletzt Jens Voigt im Jahre 2006. Da hatte es dieses Mal Theo Reinhardt als immerhin einziger nominierter Radsportler unter zehn Kandidaten mehr als schwer gegen die riesige Konkurrenz der vielen Olympiasieger und Weltmeister. Der 10. Platz mit 2,74 % der Stimmen mag vielleicht für ihn persönlich ein wenig enttäuschend sein, aber er sollte sich nicht grämen und seine vorhandene Klasse bei den demnächst anstehenden Sechstagerennen in Bremen und Berlin unter Beweis stellen. Das Ziel des 26-jährigen Berliners als exzellenter Bahnfahrer kann nur die erneute Olympiateilnahme in vier Jahren sein und vielleicht kann er danach doch einmal bei der Sportlerwahl in die Fußstapfen eines Jens Voigt treten.

 

Gegen einen Marcus Groß, der mit 16,05 % der Stimmen die Sportlerwahl bei den Männern als zweimaliger Goldmedaillengewinner im Kanusport gewann, hatte nicht nur Theo Reinhardt keine Chance. Auch Diskus-Olympiasieger Christoph Harting und Mannschafts-Europameister im Handball Fabian Wiede mussten sich mit 15,73 % bzw. 15,30 %, wenn auch äußerst knapp, geschlagen geben. Bei den Frauen wurde Lisa Unruh mit 20,07 % der Stimmen zur Berliner Sportlerin des Jahres gekürt, die in Rio de Janeiro überraschend eine Silbermedaille im Bogenschießen erkämpft hatte. Auf dem zweiten Platz landete die unverwüstliche Marianne Buggenhagen mit ihrer 14. Medaille bei den Paralympischen Spielen seit 1992 vor der Tischtennis-Spielerin Petrissa Solja, die bei Olympia Mannschafts-Silber holte und mit dem ttc berlin eastside das Triple gewann.

 

 Einen harten Kampf um den Titel „Mannschaft des Jahres“ lieferten sich die BR Volleys mit den Füchsen Berlin, der mit 21,09 % der Stimmen zugunsten der Volleyballer ausging. Als erstmaliger Triple-Sieger (europäischer CEV-Cup, Deutscher Pokal und Deutsche Meisterschaft) gaben sie den Füchsen Berlin, die als Klub-Weltmeister im Handball 18,53 % der Stimmen auf sich vereinigten, das Nachsehen. Mit 11,66 % Stimmenanteil landeten die Fußballer von Hertha BSC auf dem dritten Platz, die sich aber mit dem erneut zum Trainer/Manager des Jahres gewählten Pal Dardai (22,76 %) schadlos hielten. Dagegen hatten Füchse „Macher“ Bob Hanning mit 15,50 % und BR Volley-Coach Roberto Serniotti mit 13,52 % der Stimmen trotz ebenfalls großer Erfolge nur das Nachsehen. Leider nahm Pal Dardai erneut nicht die Siegertrophäe persönlich in Empfang, was bereits im letzten Jahr verwunderte. Nach dem Heimspiel gegen Werder Bremen war ihm offensichtlich die unerwartete Niederlage auf den Magen geschlagen und nicht nach Feiern zumute.

 

Nicht unerwähnt bleiben sollte auch die Wahl der Juniorsportler des Jahres, wo dieses Mal Rebecca Langrehr (Moderner Fünfkampf), die Schwimmerin Janina Breuer, der Kanute Jacob Schopf und der Wasserspringer Patrick Kreisel die Ehrung entgegennehmen konnten. Dem noch etwas sprachlosen Patrick Kreisel stand ein Patrick Hausding zur Seite, der nach seiner Wahl zum Berliner Sportler des Jahres im Jahre 2010 dieses Mal bei den Männern den vierten Platz belegt hatte. Vielleicht kann im nächsten Jahr auch hier einmal ein Berliner Radsportler zum Juniorsportler des Jahres gewählt werden, denn mit Calvin Dik vom RSV Werner Otto und Elias Richter vom Marzahner RC 94 verfügt der Berliner Radsport über zwei große Talente, die schon als Jugendfahrer deutsche Meistertitel errungen haben.

 

Einen weiteren Sonderpreis der Sportmetropole Berlin erhielt mit Michael Stiebitz ein Mann, der sich seit über 25 Jahren als Unternehmer im Sport engagiert und darüber hinaus Präsident des Berliner Hockey-Clubs ist und sogar als Trainer zeitweise aktiv am sportlichen Geschehen teilnimmt.

 

Ein abschließendes Wort sei auch noch den beiden Moderatoren des Abends gewidmet, die mit lockerer Art durch das Programm führten. Für Britta Steffen, als viermalige Berliner Sportlerin des Jahres (2007-2010), war es eine Premiere im Hotel Estrel an der Seite eines schon routinierten Matthias Killing, wo sich beide gut ergänzten und keine Langeweile aufkommen ließen.

 

Bernd Mülle  

Am Samstag werden im Hotel Estrel wieder Berlins Sportler geehrt

- Im Jahre 1979 war Christian Sandow erster Preisträger –

 

Zum insgesamt 38. Mal wurden in diesem Jahr Berlins Sportler des Jahres gewählt und dabei gab es gerade im Olympiajahr wieder eine große Auswahl von erfolgreichen Sportlern, die eine Ehrung verdient hatten. Seit 1986 erfolgt die Wahl in den vier Kategorien Männer, Frauen, Mannschaft und Trainer/Manager, wobei die letztjährigen Sieger Arthur Abraham, Lena Schöneborn, die Füchse Berlin und Pal Dardai hießen. Zumindest in den Klassen Mannschaft und Trainer/Manager des Jahres ist eine Wiederholung des Vorjahresergebnisses möglich, während sowohl Lena Schöneborn als auch Arthur Abraham in diesem Jahr nicht nominiert worden waren.

 

Von Kanu-Doppel-Olympiasieger Marcus Groß, Diskus-Olympiasieger Christoph Harting, den Medaillengewinnerinnen bei den Olympischen Spielen Lisa Unruh im Bogenschießen, Laura Vargas Koch im Judo bis hin zu den Vereinsweltmeistern der Handball-Füchse Berlin und deren Manager Bob Hanning war die Auswahl der vorgeschlagenen Kandidaten mit jeweils zehn Nennungen in allen vier Kategorien wieder mit diversen Ausnahmeathleten versehen, so dass auch in diesem Jahr die Wahl der Sieger nicht gerade leicht zu fällen war.

 

Am kommenden Samstag, dem 10. Dezember 2016, erfolgt nun die Ehrung der Berliner Sportler des Jahres erneut im Hotel Estrel, wo neben den zur Wahl stehenden Sportlern weitere Sportstars wie Robert Harting oder Birgit Fischer auf der Gästeliste stehen. Neben den Ehrungen gibt es wieder zahlreiche Show-Acts, die beste Unterhaltung mit Tanz bis in den Morgen garantieren. Der Abend steht unter dem Motto „Turnfest 2017“ und wird moderiert von der insgesamt vierfachen Berliner Sportlerin des Jahres Britta Steffen und dem TV-Moderator Matthias Killing.

 

Einziger nominierter Sportler aus dem Bereich Radsport ist in diesem Jahr Theo Reinhardt, der bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mit dem deutschen Bahnvierer einen guten fünften Platz herausfuhr. Der gebürtige 26-jährige Berliner, der 2004 als Schüler beim SC Berlin seine Karriere begann, später im KED-Bianchi Team Berlin fuhr, bevor er 2013 zum rad-net ROSE Team wechselte, hat in seiner Laufbahn schon mehrere Titel bei Deutschen Meisterschaften errungen, darunter im Omnium, der Mannschaftsverfolgung und dem Mannschaftszeitfahren. International hat er mit zweiten Plätzen bei der Europameisterschaft in der Mannschaftsverfolgung 2012 und 2014 auf sich aufmerksam gemacht und auch der dritte Platz bei der Weltmeisterschaft 2013 im Madison mit Henning Bommel zählte zu seinen herausragenden Ergebnissen. Im gleichen Jahr war er auch Vize-Europameister im Dernyrennen hinter dem Italiener Elia Viviani. Beim kommenden 106. Berliner Sechstagerennen wird er nach zweijähriger Pause wieder dabei sein und mit Domenic Weinstein ein Paar bilden.

 

Für den sympathischen Berliner ist schon die Nominierung zur Wahl der Berliner Sportler des Jahres ein Erfolg. Eine eventuelle Podiumsplatzierung scheint bei der geballten Klasse der übrigen Nominierten aber eher nicht im Bereich des Möglichen zu liegen.  

 

Bernd Mülle

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