Turnier der U15, am kommenden Samstag, den 24.09.2016 ab 13.00 Uhr in der Utrechter Straße 26, 13347 Berlin und
 
Alfred Lippert Turnier, Samstag, den 05.11.2016 ab 13.00 Uhr, Neues Ufer 6, 10553 Berlin.

Wie in den Jahren zuvor fand das diesjährige Finale des Berlin-Brandenburg-Pokals am 17. September wieder in der Ludwigsfelder Sporthalle der Gottlieb Daimler Oberschule statt. Am Start waren 10 Mannschaften aus Berlin und Brandenburg, die sich in der Vorrunde qualifiziert hatten. Darunter war auch die erste Mannschaft der RVg Nord Berlin mit Torsten Selent und Christian Rochler, die als Bundesligamannschaft für das Finale gesetzt waren. Die zehn Mannschaften wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, bei denen jeweils die beiden ersten Mannschaften in die Endrunde kamen und dort gegeneinander antraten. Somit mussten die beiden Berliner in ihrer Gruppe zunächst vier Spiele absolvieren.

Die ersten beiden Spiele gegen Cottbus 1 und Brandenburg 3 gewannen sie souverän mit 5:1 Toren. Im dritten Spiel gegen die zweite Ludwigsfelder Mannschaft taten sich die Berliner schwer. Nach der ersten Halbzeit führten sie mit 3:2 Toren, doch schon kurz nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit fiel Christian Rochler, der Torwart der Berliner Mannschaft, nach einem Schuss auf das gegnerische Tor vom Rad. Der Ludwigsfelder Torwart konnte den Ball abfangen, konterte sofort und erzielte den Ausgleich. Verbissen kämpften die beiden Mannschaften um das nächste Tor. Dieses erzielte Torsten Selent, der einen Torwartfehler der Ludwigsfelder ausnutzte und den Ball unter das Vorderrad des Torwarts hindurch zum 4:3 ins Tor schoss. Ein weiteres Tor durch Verwandlung einer Ecke schaffte den sicheren Vorsprung mit 5:3 Toren, den die beiden Berliner durch Zeitspiel bis zum Abpfiff hielten.

Im vierten und letzten Spiel in ihrer Gruppe gegen die erste Brandenburger Mannschaft wollte den Berlinern nichts gelingen. Die beiden jungen Brandenburger erzielten in der ersten Halbzeit zwei Tore und bauten in der zweiten Halbzeit ihren Vorsprung mit weiteren zwei Toren zum 0:4 aus. Da jedoch die ersten beiden Mannschaften in einer Gruppe in die Endrunde kamen, war der zweite Platz für die Berliner nicht weiter tragisch und sparte Kraft.

Im ersten Spiel des Halbfinales trafen die beiden Berliner auf die zweite Brandenburger Mannschaft. Die beiden Brandenburger, fast halb so alt wie die Berliner, spielten wie immer kraftvoll und schnell. Durch ein Missgeschick von Torsten Selent, bei dem beide Berliner in den Berliner Strafraum fuhren, kam es zum 4m Strafstoß für die Brandenburger, den diese zum 0:1 verwandelten. Die Berliner konnten jedoch schnell den Ausgleich zum 1:1 erzielen, als ein Pass von Torsten Selent vor dem gegnerischen Tor von Christian Rochler verwandelt werden konnte. Die Brandenburger hielten das Tempo hoch und erzielten weitere zwei Tore durch Kombinationen vor dem Berliner Tor. Ab diesem Zeitpunkt wendete sich das Spiel zugunsten der Berliner, die zwei Mal den Brandenburger Torwart umspielten und hinter ihm den Ball ins Tor beförderten, was zum erneuten Ausgleich führte. Es folgten noch weitere zwei Tore der Berliner bis zum Endstand von 5:3, dem die Brandenburger nichts mehr entgegensetzen konnten.

Das zweite Halbfinalspiel bestritten die erste Brandenburger Mannschaft gegen die Bundesligamannschaft aus Großkoschen mit Oliver Noack und Paul Klante. Dieses Spiel endete unentschieden mit anschließendem vier Meter Schießen. Dieses gewann die Großkoschener Mannschaft mit 3:1 Toren.

Damit trafen die beiden Berliner im Finale auf das Bundesligateam aus Großkoschen. Die Berliner begannen stark und konnten schnell in Führung gehen. Mit der Verwandlung eines Freistoßes 5m vor dem gegnerischen Tor, einem Fehler der Großkoschener im Angriff und einen gezielten Schuss unter das Vorderrad des Großkoschener Torwartes konnte Torsten Selent in schneller Folge drei Tore erzielen. Erst dann gelang den Großkoschenern ein Treffer bei einem Torschuss über das Vorderrad des Berliner Torwartes. Es folgte das 4:1 durch einen gezielten Torschuss von Christian Rochler, der mit seinem Partner den Vorsprung noch bis zum Endstand von 6:2 ausbauen konnte. Damit gewannen die Berliner nach ihrem letztjährigen Erfolg auch in diesem Jahr den Berlin-Brandenburg Pokal und unterstrichen ihr nach wie vor vorhandenes Können.

1. RVg Nord Berlin Christian Rochler / Torsten Selent
2. RSV Großkoschen 2 Oliver Noack / Paul Klante
3. FSV Brandenburg 1 Albert Deuter / Max Förster
4. FSV Brandenburg 2 Florian Körner / Charlie Förster
5. Ludwigsfelder RC 2 Andy Ludwig / Mathias Dunkel
6. Ludwigsfelder RC 3 Domenique Meine / Maurice Meine
7. LRV Cottbus 1 Vincent Noack / Sebastian Grabia
8. RSV Großkoschen 3 Paul Bäde / Steve Babick
9. FSV Brandenburg 4 Dietmar Insel / Thomas Hentschel
10. FSV Brandenburg 3 Dieter Wenglorz / Rene Wenglorz


Tim Körner

!!! Kommende Termine !!!

Radballturniere:
Am kommenden Samstag, den 24.09.2016, Turnier der U 15 ab 13.00 Uhr in der Utrechter Straße 26, 13347 Berlin
 
Alfred Lippert Turnier, Samstag, 5.11.2016 ab 13.00 Uhr, Neues Ufer 6, 10553 Berlin.

Eine großes Radsportherz schlägt nicht mehr. Erich Zawadski, den die Radlerwelt nur „Ete“ nannte, ist im Alter von 94 Jahren ruhig eingeschlafen. Zawadski, eigentlich ein Ur-Berliner, verbrachte seine zweite Lebenshälfte in Erfurt.

Bereits 1938 war er Deutscher Jugendmeister mit dem Straßenvierer von Iduna Berlin. Nach dem Kriege fuhr er als Profi die Deutschland-Rundfahrt und viele Sechstagerennen. Im Jahr 1953 reamateurisiert, fuhr Zawadski mit den damaligen Assen wie Täve Schur oder dem Weimarer Bernhard Trefflich die heute legendäre Friedensfahrt mit der DDR-Nationalmannschaft. Im gleichen Jahr bewies er seine Vielseitigkeit als DDR-Stehermeister und wurde nochmals Zweiter.

Einige Jahre später wechselte der Allrounder in das Lager der Schrittmacher und führte mit seinem 2400ccm-Profimotor den Leipziger Siegfried Wustrow in Zürich vor dem Erfurter Ex-Weltmeister Georg Stoltze, der Bronze gewann, zur Vize-Weltmeisterschaft. Danach hatte Zawadski bis zum Ende seiner Laufbahn eine „feste Verbindung“ mit Stoltze und führte den damaligen Lokalmatadoren auf seiner Heimatbahn im Andreasried zum Gewinn der DDR-Stehermeistershaft und in den Folgejahren zu einigen Medaillen. Noch bis ins hohe Alter, er bekam zum 80. Geburtstag noch eine neue Rennmaschine, hielt er sich mit Trainingstouren bis zu 50 km um die Landeshauptstadt Erfurt fit.

Volker Brix

Am 06. September 2016 verstarb nach kurzer Krankheit der ehemalige 2. Vorsitzende des Berliner Radsport Verband e.V. und langjährige Vorsitzende der RV Möwe Britz


Herbert Töpfer

im Alter von 81 Jahren.

Am 05. Mai 1935 geboren, war der Neuköllner schon als Jugendlicher vom Radsport begeistert. In dieser Zeit nahm er auch aktiv am Renngeschehen teil, wo er im Jahre 1952 mit einem sechsten Platz bei den Deutschen Bahnmeisterschaften im Mannschaftsrennen in Speyer auf sich aufmerksam machte. In vielen folgenden Rennen, hauptsächlich auf der Bahn, blieben gute Ergebnisse wie die Berliner Vizemeisterschaft im Sprint aber auch etliche Siege nicht aus.

Nach seinem Karriereende blieb Herbert Töpfer dem Radsport treu und engagierte sich beim RV Möwe Britz als 1. Vorsitzender, wo er viele Jahre zahlreiche Straßenradrennen veranstaltete. Im Jahre 1994 wurde er 2. Vorsitzender des Berliner Radsport Verband e.V. und übernahm auch Aufgaben im Präsidium des Bund Deutscher Radfahrer.

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten und sprechen seinen Angehörigen unser aufrichtiges Beileid aus.

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