Wie der Schöneberger RV Iduna heute mitteilt, fällt die für kommenden Samstag, 11. August 2018 geplante geführte Permanente-RTF Stille Pauline (RTF Nr. 1665) mit Start in Nauen leider aus.

Alain Desbrosses

Am Samstag, 11. August 2018 lädt der Schöneberger RV Iduna zum gemeinsamen Abfahren seiner Permanenten-RTF Stille Pauline (RTF Nr. 1665) ein. Die Streckenlänge der mit ortskundiger Führung gefahrenen Tour beträgt 75 km. Eine Verpflegungsstelle wird eingerichtet sein. Teilnehmen können Inhaber von RTF-Wertungskarten sowie interessierte Jedermänner/-frauen (Startgeld 3,00 €). Treffpunkt ist die TOTAL-Tankstelle an der B5, Ortseingang Nauen (Berliner Chaussee), 14641 Nauen. Der Start erfolgt pünktlich um 10:00 Uhr.

Alle nötigen Informationen findet ihr auf der Webseite des Veranstalters:

https://www.rv-iduna.de/news/1/454294/nachrichten/gef%C3%BChrte-permenente-die-n%C3%A4chsten-termine.html

Alain Desbrosses

„Die Organisation steht, die Aufgaben sind verteilt, der Ablauf mit allen beteiligten Vereinen abgestimmt und die behördlichen Genehmigungen erteilt“, so der letzte Sachstand von RTF-Landesfachwart Michael Braun rund drei Wochen vor der Veranstaltung. „Jetzt gilt es nur noch, unserem BRV-Radmarathon den letzten Schliff zu geben und für unser gemeinsames Sportevent zu werben“. Zum dritten Mal leitet Micha das Organisationsteam von „Rund um Berlin“ und ist zuversichtlich, was den Ablauf betrifft, zumal er als langjähriger Organisator der Havel-Frühlingsrunde weiß, worauf es bei solch einer Veranstaltung ankommt. Zudem stehen ihm zahlreiche erfahrene Helfer aus insgesamt 10 Berliner Radsportvereinen für Logistik, Ausschilderung und Verpflegung zur Seite.

Der traditionelle BRV-Radmarathon „Rund um Berlin“ mit einer Streckenlänge von 213 km findet am Sonntag 26. August 2018 statt. Die Teilnahme ist für Jedermann/-frau offen, wobei ein entsprechender Trainingsstand vorausgesetzt ist. Startort ist wie im letzten Jahr die Christoph-Ruden-Schule, An den Achterhöfen 13 in 12349 Berlin-Buckow. Bereits ab 6:30 Uhr wird dort ein Frühstücksbüffet zu moderaten Preisen angeboten. Anmeldungen werden vor Ort ab 7:00 Uhr entgegengenommen (Für BRV-Mitglieder sind Voranmeldungen über die jeweiligen RTF-Vereinsfachwarte möglich). Der Start erfolgt in der Zeit von 8:00 bis 8:30 Uhr. Wie in den vergangenen Jahren ist die Strecke komplett ausgeschildert. Alle Informationen sind auf dem Berliner Portal für Breitensport und RTF veröffentlicht:

http://www.brv-breitensport.de/termine/rund-um-berlin/

Fabienne Jährig nach guter Leistung auf undankbarem 4. Platz

Am vergangenen Wochenende fanden in Köln die Deutschen Meisterschaften im Omnium für den Nachwuchs statt. In den vier Altersklassen Schüler U 15, Schülerinnen U 15, Jugend und weibliche Jugend war der Landesverband Berlin nur mit insgesamt sechs Sportlern vertreten, wobei in der Altersklasse Schülerinnen U 15 Berlin gar nicht am Start war. Bei fast tropischen Temperaturen waren die jungen Athleten gefordert, die sich spannende Wettkämpfe lieferten, um ihre neuen Meister zu ermitteln.

19 Starter bei den Schülerinnen benötigten keine Vorläufe und so gewann zunächst Julia Schäfer vom SSV Gera die 100m fliegend in 6,552 Sekunden bevor sie auch das 500m Zeitfahren in 39,27 Sekunden gewann. In der folgenden 2000m Einerverfolgung war dann in 2:48,632 Minuten Cassandra Bloch vom RSC Turbine Erfurt die Schnellste und im abschließenden Ausscheidungsfahren hatte dann Carla Tusint vom Radsport Team Kraichgau

die Nase vorn. Somit ging der Titel an Cassandra Bloch mit 92 Punkten vor Julia Schäfer mit 87 Punkten und Carla Tusint, die am Ende 75 Punkte auf ihrem Konto hatte.

Bei den Schülern waren insgesamt 34 Fahrer am Start, darunter mit Paul Quabs vom Marzahner RC 94 nur ein Berliner, der sich aber letztlich beachtlich schlug. In zwei Vorläufen in Form eines Punktefahrens über 30 Runden wurden die 24 Teilnehmer für den Omnium-Wettbewerb ermittelt und hierbei qualifizierte sich auch Paul Quabs als Achter des zweiten Laufes. Diesen Platz belegte er auch zunächst über 100m fliegend in 6,320 Sekunden, die Corneel Mäder vom RSC Turbine Erfurt in 5,971 Sekunden dominierte. Es schien, als hätte Paul Quabs den 8. Platz abonniert, denn auch im 500m Zeitfahren belegte er diesen Rang in 37,893 Sekunden, das Lucas Küfner vom SSV Gera in 36,471 Sekunden für sich entschied. Die 2000m Einerverfolgung gewann erneut Corneel Mäder, während Paul Quabs mit dem 16.Platz vorliebnehmen musste. Der abschließende 9. Platz im Ausscheidungsfahren, das wiederum Lucas Küfner gewann, bedeutete in der Endabrechnung Platz 11 und stellte durchaus ein achtbares Ergebnis dar. Den Titel sicherte sich Corneel Mäder mit 93 Punkten knapp vor Lucas Küfner, der 90 Punkte auf sein Konto brachte.

Bei der weiblichen Jugend U 17 waren mit den Geschwistern Fabienne und Elena Jährig vom SC Berlin 23 Fahrerinnen am Start und schon im ersten Wettbewerb, dem Scratchrennen über drei Kilometer zeigte sich Fabienne Jährig als Drittplatzierte hinter Hanna Dopjans und Paulina Peiker, beide vom RSV Irschenberg, von ihrer besten Seite. Die 20 Temporunden, die auf den ersten beiden Plätzen das gleiche Bild boten, sah Fabienne Jährig als Siebte immer noch aussichtsreich für die Gesamtwertung im Rennen. Im Ausscheidungsfahren, das Lana Eberle vom RSV Edelweiß Oberhausen für sich entschied, brachte der 6. Platz von Fabienne Jährig vor dem letzten Wettbewerb eine gute Ausgangsposition für das Podium, als sie in der Zwischenwertung einen ausgezeichneten vierten Platz einnahm. Das abschließende Punktefahren über 30 Runden musste nun die Entscheidung bringen und hier konnte sich Fabienne Jährig mit nur 4 Punkten nicht mehr verbessern, so dass die Podiumsplätze an Paulina Peiker mit 122 Punkten vor Hanna Dopjans mit 118 Punkten und Lana Eberle mit 105 Punkten gingen. Der letztlich vierte Platz mit 98 Punkten für Fabienne Jährig war aller Ehren wert und ein tolles Ergebnis, während ihre Schwester Elena mit dem 13. Platz durchaus auch zufrieden sein konnte.

Die männliche Jugend U 17 hatte mit 45 Teilnehmern das größte Starterfeld, so dass auch hier zwei Vorläufe als Punktefahren über 40 Runden nötig waren, um die 24 Kandidaten für das Omnium zu ermitteln. Aus Berlin war der Marzahner RC 94 mit den drei Fahrern Robin Ruhe, Henning Sage und Sascha Telschow dabei, von denen sich nur Henning Sage als guter Zweiter seines Vorlaufes für das Omnium qualifizierte und Robin Ruhe als 18. sowie Sascha Telschow als 21. im anderen Vorlauf ausschieden. Die Wettbewerbe des Omniums wurden mit Vehemenz in Angriff genommen und schon im 5 km Scratchrennen, das Benjamin Boos vom RSV Ellmendingen gewann, musste Henning Sage als 21. erkennen, dass die Trauben hoch hängen. Die 20 Temporunden dominierte dann Tim Torn Teutenberg vom FC Lexxi Speedbike und auch hier blieb für Henning Sage nur der 15. Platz übrig. Als Roman Duckert vom Frankfurter RC 90 das Ausscheidungsfahren gewann, landete Henning Sage auf Platz 16

und lag damit im Zwischenergebnis vor dem abschließenden Punktefahren über 40 Runden auf Rang 19. Im Gesamtergebnis rutschte er zum Abschluss noch auf Platz 20, ein Ergebnis, das unter den Bedingungen noch akzeptabel war. Den Titel holte sich schließlich Tim Torn Teutenberg mit 119 Punkten vor den beiden Ellmendingern Plinius Naldi mit 106 Punkten und Benjamin Boos mit 102 Punkten.

„Eine gut organisierte Meisterschaft bei extremer Hitze forderte einiges von den jungen Athleten, die schnelle, kampfbetonte Rennen lieferten. Dazu zweimal ein Rennabbruch nach Stürzen im Ausscheidungsfahren, der keine Ruhe ins Feld brachte, so sind die Ergebnisse meiner Fahrer als insgesamt akzeptabel zu bezeichnen“, gab Michael Lemke als Verantwortlicher beim Marzahner RC 94 zu Protokoll.

Drei Madisonwettbewerbe rundeten die Omniummeisterschaft noch ab, wobei bei der Jugend Henning Sage und Robin Ruhe ein Team bildeten, das vorzeitig zur Aufgabe gezwungen war, da Henning Sage zwei Wespenstiche, u.a. im Brustbereich, erlitt, die eine Weiterfahrt unmöglich machten.

Bernd Mülle

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