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Rad-Bundesliga der Junioren in großem Rahmen
- In Frankfurt/Eschborn waren auch sieben Berliner dabei – Das erste Rennen der diesjährigen Rad-Bundesliga der Junioren fand anlässlich des Pro...
Rad-Bundesliga der Junioren in großem Rahmen
- Straßen Radsport
- Dienstag, 03 Mai 2016
- Bernd Mülle
- 1250 mal
- In Frankfurt/Eschborn waren auch sieben Berliner dabei –
Das erste Rennen der diesjährigen Rad-Bundesliga der Junioren fand anlässlich des Profirennens Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt statt und führte über 125,3 Kilometer, die mit sechs Sprint- und vier Bergwertungen den Fahrern aus 14 Teams einiges abverlangten. Auch der Landesverband Berlin war unter der Leitung von Michael Bräunig mit sieben Fahrern am Start, die vor Beginn des Rennens einige Zuversicht ausstrahlten.
Mit Karlo Brüser vom SC Berlin, der mit dem Kader des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) unterwegs war, sowie seinem erkrankten Vereinskameraden Pepe Kunert und dem ebenfalls erkrankten Maciej-Marek Litkowski von den Zehlendorfer Eichhörnchen fehlten der Mannschaft zwar drei Fahrer, aber mit den Crossspezialisten Poul Rudolph vom Radteam Cöpenick, Maximilian Möbis vom BSV AdW und Tarik Haupt von den Zehlendorfer Eichhörnchen, die mit dem schwierigen Kurs keine Probleme haben sollten, war man durchaus nicht schlecht aufgestellt. Hinzu kamen der zuletzt stark verbesserte Josh Mechsner vom Berliner TSC, Joe Grabowsky vom SC Berlin, Nicolas Brandt von den Zehlendorfer Eichhörnchen und Oskar Gebauer vom BSV AdW, der Anfang dieser Saison aus Frankfurt/Oder nach Berlin wechselte.
Das Rennen durch den Taunus über den berüchtigten Feldberg wurde zunächst von zwei Fahrern bestimmt, die früh ausrissen und auch die ersten drei Sprintwertungen nach 13,3, 24,9 und 31,5 km unter sich ausmachten, wobei Jakob Lutz vom TSV Betzingen jeweils vor Sebastian Hechler vom RSV Edelweiß Oberhausen siegreich war. Aber als sich eine achtköpfige Spitzengruppe unter Führung des Deutschen Straßenmeisters Frederik Einhaus vom Landesverband Baden bildete, war das schon eine Vorentscheidung. Leider hatten die Berliner Fahrer den Absprung verpasst und konnten die Lücke nicht mehr schließen. Die starke Gruppe harmonierte gut und Frederik Einhaus hatte mit seinem Teamkameraden Raphael Dienert einen Fahrer an seiner Seite, der ihn im Finale in die richtige Position brachte.
Als zum ersten Mal die Zieldurchfahrt passiert wurde, hatte die Gruppe einen großen Vorsprung herausgefahren, der über drei Minuten betrug. Nach der dritten Zieldurchfahrt wurde das Finale eingeläutet und die 12 Verfolger waren schon fast in Sichtweite der Spitzenreiter. In dieser Gruppe waren auch Poul Rudolph und Maximilian Möbis, die somit durchaus noch die Chance hatten, in die Top Ten zu fahren. Im finalen Sprint vor der Alten Oper war dann Frederik Einhaus nicht zu schlagen und siegte vor Niklas Märkl vom Landesverband Rheinland-Pfalz und Jonas Rutsch von Hansen Werbetechnik-VC Frankfurt.
Den Spurt der Verfolger, die am Ende 3:33 Minuten eingebüßt hatten, gewann schließlich Felix Wacker vom Team Auto Eder Bayern vor Poul Rudolph, der damit für den Landesverband Berlin einen hervorragenden 10. Platz herausfuhr. Auch die Leistung von Maximilian Möbis als 19. mit 3:39 Minuten Rückstand konnte überzeugen und durch Nicolas Brandt, der mit 5:34 Minuten Rückstand als 30. ins Ziel kam, erreichte das Berliner Team in der Mannschaftswertung immerhin den siebten Platz unter insgesamt 12 platzierten Teams. Das Rennen zu Ende fuhren auch Tarik Haupt auf Platz 31 zeitgleich mit Nicolas Brandt und Oskar Gebauer, der Platz 46 mit 11:39 Minuten Rückstand belegte.
Der Bundesligaauftakt war für die Berliner Mannschaft durchaus akzeptabel und lässt für die noch folgenden neun Rennen auf weitere gute Ergebnisse hoffen, insbesondere wenn auch ein Karlo Brüser seine Chancen, ggfs. schon bei der am 13. Mai 2016 auszutragenden 4-Bahnen-Tournee, geltend machen kann.
Bernd Mülle
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